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8. Juni 2010

Bürgerschaftsfraktion Die Linke beschließt einstimmig den Ausschluss eines Fraktionsmitgliedes

Nachdem sich die Anschuldigungen verdichteten, sah sich die Fraktion in der Verantwortung, Konsequenzen zu ziehen. Eva-Maria Kröger, Fraktionsvorsitzende in Rostock, bedauert den Vorfall zutiefst: "Unsere Gedanken sind jetzt bei der Frau, die Unterstützung und Hilfe braucht."

Nachdem Akuetey-Akue auf der Fraktionssitzung am 7.Juni nicht erschien um sich zu den schweren Vorwürfen zu äußern, beschloss die Fraktion den Fraktionsausschluss einstimmig. Kröger erklärt die Entscheidung: "Die Linke lehnt Gewalt ab und setzt sich für den Schutz der Schwächeren ein. Assion Akuetey-Akue hat diese grundlegenden Maximen unserer Politik verletzt und kann nicht weiter als Vertreter linker Politik tätig sein."

Eva-Maria Kröger traf sich am nächsten Tag mit Akuetey-Akue zu einem persönlichen Gespräch:

„Gestern haben wir uns darauf verständigt, Akuetey-Akue einen Mandatsverzicht nahezulegen. Das hat er heute in einem Gespräch abgelehnt. Die Fraktion Die Linke fällt kein Urteil, sondern bezieht eine politische Position. Da die Vorwürfe sich derart verdichtet haben, distanzieren wir uns von Assion Akuetey-Akue.                                                       Zur Bürgerschaftssitzung beantragen wir die Abberufung aus allen Gremien.“