14. Dezember 2017

Chance für mehr Kinderfreundlichkeit und soziale Gerechtigkeit vertan

Zur Ablehnung des Entwurfs zur Änderung des Feiertagsgesetzes M-V und der Einführung des Kindertages als gesetzlichen Feiertag erklären der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster, und die kinderpolitische Sprecherin Jacqueline Bernhardt: 

Foerster: „M-V hat bundesweit mit die wenigsten Feiertage. Hierzulande arbeiten die Menschen am längsten und erhalten die geringsten Löhne. Da bleibt auch deutlich weniger Zeit für Freizeit und Familie. Ein zusätzlicher Feiertag in M-V ist längst überfällig. Es liegt nahe, diesen Feiertag Kindern und Familien zu widmen. SPD und CDU haben heute die Chance vertan, für ein Stück mehr Familienfreundlichkeit, aber auch soziale Gerechtigkeit zu sorgen.“

Bernhardt: „Kindertag ist auch ein Kampftag für die Kinder. Ihnen eine Stimme zu geben, den Fokus auf sie und ihre Bedürfnisse zu richten, ist gerade in M-V dringend notwendig. Jedes dritte Kind lebt in M-V in Armut. Ein Grund mehr, Kindern besondere Aufmerksamkeit zu widmen und ihren Tag zum Feiertag zu erklären. Schade, dass dieses Ansinnen heute im Landtag keine Mehrheit gefunden hat.“

Quelle: http://www.die-linke-rostock.de/presse/detail/browse/3/artikel/chance-fuer-mehr-kinderfreundlichkeit-und-soziale-gerechtigkeit-vertan/